FÄRBERTURM

Nähert man sich vom Süden her kommend der Innenstadt von Gunzenhausen, kommt man nicht an dem Färberturm vorbei. Dieser befindet sich direkt an der Weißenburger Straße und hat eine mehr als 700 Jahre lange Geschichte hinter sich.

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Der Färberturm wurde im Jahre 1300 erbaut und war Teil des Weißenburger Tores, also des Stadttores in Richtung Weißenburg. Mit einer Höhe von etwa 31,5 Metern ist das Bauwerk kaum zu übersehen. Von Mai bis September ist es sogar möglich den Turm von innen zu besichtigen. Hierfür ist er dienstags, donnerstags, freitags, an Wochenenden und Feiertagen von 10 – 18 Uhr geöffnet.

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Der Färberturm hat viele Namen. So kennen ihn die Gunzenhausener auch als Diebesturm oder Pulverturm. Dies rührt daher, dass der Rundturm im Laufe seiner Geschichte sowohl als Gefängnis, Pulverlagerstätte und gegen Ende als Färberei genutzt wurde.
Direkt gegenüber des Färberturms finden sich noch heute Überreste der ehemaligen Stadtmauer und des Wehrgangs.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

GUNZENHAUSEN

Gunzenhausen zählt als Hauptstadt des Fränkischen Seenlands. Altmühl-, Brombach- und Rothsee liegen in unmittelbarer Nähe der mittelfränkischen Stadt, wobei der Altmühlsee am schnellsten zu erreichen ist. Darüber hinaus lässt sich in der Stadt auch so einiges bestaunen. 

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So zum Beispiel der Blasturm, der auch als Ansbacher Torturm oder Neues Tor bekannt ist. Seinen Namen trägt er vermutlich wegen der Turmbläser, die auf dem 33 Meter hohen Turm aus ihre Instrumente ertönen ließen. Fünf Minuten Fußweg entfernt davon befindet sich der Färberturm, der ein Überbleibsel der Stadtmauer des 14. Jahrhunderts ist. Früher wurde dieser Turm auch als Gefängnis benutzt, weshalb er auch den Namen Diebesturm trägt. Eine Färberei die sich unweit des Turms befand verhalf ihm zu seinem jetzigen Namen.

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Neben den Türmen in Gunzenhausen ist auch das Palais Heydenab eine bekannte Sehenswürdigkeit. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich als Rathaus geplant. Nach seiner Fertigstellung befand sich darin jedoch eine Konditorei und das preußische Kameralamt. Heute findet sich in dem Gemäuer das Museum für Vor- und Frühgeschichte Gunzenhausen

Viel Spaß beim Entdecken! Kerstin