Wasserschloss Syburg

Als ich das erste Mal vom Wasserschloss Syburg hörte, dachte ich, ich könnte euch ein kleines, schmuckes Schlösschen präsentieren, das von Wasser und Natur umgeben und ein kleiner Geheimtipp ist. In meinem Kopf stand da ein klassisches Wasserschloss, umgeben von einem Graben – als ich das Schloss aber tatsächlich sah, war ich ziemlich schockiert.

Geschichte des Schlosses Syburg

Zwischen Nennslingen und Thalmannsfeld befindet sich der kleine Ort Syburg, zu dem auch das Schloss gehört. Es befindet sich im Privatbesitz – etwas, was mich zu Beginn kaum störte, da ich mir einen tollen Blick von außen auf das Schloss erhoffte, ähnlich wie bei Schloss Möhren oder der Burg Kipfenberg, wo die Besitzer zwar auf ihrem Privatgrundstück leben, das Schloss aber vorbildlich pflegen und sogar Teile davon, zum Beispiel wie bei Schloss Möhren in Form von Ferienwohnungen, der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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SCHLOSS ARNSBERG

Auf einem 120 Meter hohen Steilfelsen trohnt Schloss Arnsberg. Die Ursprünge des Schlosses gehen zurück bis ins 12. Jahrhundert. Heute befindet sich in der ehemaligen, restaurierten Vorburg ein Hotel mit Tagungsmöglichkeit und ein Schlossrestaurant.
Die Vorburg kann auch für Privatfeiern gemietet werden.

Eingang Schloss Arnsberg Tor

Eigentliches Highlight ist allerdings die Hauptburg des Schlosses. Sie ist inzwischen nur noch als Ruine vorhanden und frei zugänglich.
Von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über das schöne Altmühltal und die Schlaufen des Flusses.

Schloss-Arnsberg-Ruine

Schloss-Arnsberg-Ausblick-Altmuehltal

Schloss-Arnsberg-Ausblick

Apropos: Wusstest du, dass Teile der ursprünglichen Mauern von Schloss Arnsberg für den Bau von Schloss Hirschberg verwendet wurden?

Schloss-Arnsberg-Altmuehltal

Schloss-Arnsberg-Weg
Direkt am Schloss vorbei führt der Schmetterlingsweg mit einer Länge von 11 Kilometern. Der Rundwanderweg lässt sich in etwa 3 Stunden gehen und führt auch durch Kipfenberg, wo es sich prima einkehren lässt.

SCHLOSS GRÜNAU IM AUENZENTRUM

Kennt ihr eigentlich schon Schloss Grünau? Ein wunderschönes Jagdschloss im Auenzentrum bei Neuburg, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Besonders bei dem schönen Wetter der letzten Tage ist hier einiges los – zahlreiche Spaziergänger und Radler trifft man auf den Wegen.

Dabei ist das Schloss selbst nicht die Hauptattraktion. Zwar finden hier regelmäßig Krimidinner statt und die Location wird auch gern für Hochzeiten und andere Feste gebucht – ansonsten ist das Schloss aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Wer sich das Schloss ganz ohne Krimidinner oder Hochzeit gern mal von innen ansehen möchte, für den ist der Markt „Kunst Kultur Garten“ vom 25.-28. Mai eine gute Idee.
Für 6 Euro Eintritt kann man dort nicht nur Teile des Schlosses bestaunen, sondern auch Kunstwerke jeglicher Art.

Rund um das Schloss befindet sich das Auenzentrum. Hier gibt’s viele Themenwege, zum Beispiel „Zurück zur Natur“ oder „Die große Auenrunde“. Letztere führt über 26 km bis zur Staustufe nach Bergheim.
Zahlreiche Infotafeln stehen an allen Wanderwegen und machen den Spaziergang nicht nur für die Kleinen interessant.
Momentan blühen im Auenzentrum bei Schloss Grünau auch wieder wunderschöne Märzenbecher – wem also der Märzenbecherwald Ettenstatt zu klein ist, der kann es gern auch mal hier versuchen.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

SCHLOSS MÖHREN

Als Kind war ich Fan von TKKG – einer Clique von kleinen Detektiven, ähnlich der Drei Fragezeichen oder der Fünf Freunde. Ich hatte unzählige Bücher und auch ein Hörspiel. An letzteres kann ich mich besonders gut erinnern: Die vier waren im Schullandheim in einem echten Schloss untergebracht und lösten dort einen spannenden Fall. Die Übernachtung auf dem Schloss war für mich damals mindestens genauso spannend wie der Fall selbst.

Am vergangenen Wochenende war es dann auch für mich so weit: Meine erste eigene Übernachtung auf einem Jagdschloss. Dafür ging es nach Möhren, einem Ort nahe Treuchtlingen. Hoch über dem Ort befindet sich das Schloss, das Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Seit 2004 sind darin vier Ferienwohnungen untergebracht: die Pförtnerwohnung, das Schlosstor, die Turmwohnung und das Schweizer Haus. Letzteres ist ein eigenes Ferienhaus für bis zu sechs Personen.

Schloss Möhren

Das Abenteuer beginnt
Als wir am Samstag in unserer Wohnung, dem Schlosstor, ankommen, erwartet uns ein liebevoll gestaltetes Zimmer mit wunderbaren Ausblick über das Örtchen Möhren.
Die Burgherren haben beim Herrichten des Zimmers viel Liebe zum Detail an den Tag gelegt – besonderes Highlight: die alte Badewanne, die aussieht, als wäre sie noch aus Großmutters Zeiten. Hier lässt es sich super entspannen.

Außerdem hat die Wohnung eine kleine Küche und ein Schlafzimmer mit moderner Sitzecke und einem Fernsehgerät. Und am Abend entdecken wir das Geheimnis der Wohnung – die unscheinbar wirkende Tür neben der zum WC führt in eine obere Etage. Direkt unter dem Dachstuhl befindet sich ein Zimmer, das so groß wie die übrige Wohnung ist.
Sandra, die Besitzerin des Schlosses, erzählt uns am nächsten Tag, dass dort in den Sommermonaten zusätzlich ein Palettenbett aufgestellt ist. So wird aus der Wohnung für zwei Personen schnell eine Wohnung mit Platz für die ganze Familie.

Im Sommer ist das Schloss ein echtes Kinderparadies. Hier gibt es viel Platz zum Spielen und direkt vor dem Schlosstor gibt es eine große Wiese, von der uns Sandra erzählt, dass die größeren Kinder im Sommer darauf gern zelten. Bei einer lauschigen Sommernacht verirren sich hin und wieder auch Rehe und andere Tiere auf den Platz. Geduldig sein lohnt sich.

Nachdem wir unsere Siebensachen in der Wohnung verstaut haben, beschließen wir, die freie Zeit für eine Wanderung zu nutzen. An Schloss Möhren führen zahlreiche Wanderwege vorbei, beispielsweise nach Gundelsheim oder zum Uhlberg.
Auf letzterem befindet sich die Ruine einer alten Kirche – angeblich soll es hier spuken. Da wir schon vor einigen Jahren auf dem Uhlberg wandern waren, geht die Wanderung dieses Mal nach Treuchtlingen.

Auf dem Weg dorthin kommen wir an alten Steinbrüchen vorbei – faszinierend, was man dort noch alles finden kann. Neben Schrott und Müll, der sich im Laufe der Jahre dort angesammelt hat, steht hier auch ein riesiger Steinbruchkran. Er wurde nie abgebaut und fällt nun nach und nach zusammen.
Einige hundert Meter weiter begegnen wir Gämsen. Sie bleiben in Sichtweite stehen, sodass wir sie ein bisschen beobachten können. Ein weiteres Highlight unseres Kurzurlaubs: Gämse im Altmühltal.
In Treuchtlingen geht es lecker griechisch Essen ins neu restaurierte Restaurant Delphi.

Strahlender Sonnenschein am zweiten Tag
Am nächsten Morgen weckt uns der Duft von frisch gebackenem Brot. Sandra hat uns einen Laib Brot vor die Wohnungstür gestellt. Nach unserem leckeren Frühstück unternehmen wir einen kleinen Morgenspaziergang. Nur wenige Meter vom Schloss entfernt fressen zwei Rehe. Sie bemerken uns zwar, machen aber keinerlei Anstalten, davonzulaufen. Schade, dass wir unsere Kamera vergessen haben …

Um 11 Uhr sind wir mit Sandra zu einer Schlossführung verabredet. Wir warten auf dem Innenhof, als sie plötzlich im Mittelalterkleid hinter uns auftaucht.
Diese Schlossführung bietet sie all ihren Übernachtungsgästen an. Meistens findet die Führung allerdings an Dienstagen statt und ist besonders für die Kinder ein echtes Highlight; denn am Ende der Schlossführung steht ein echter Ritterschlag.

Gemeinsam betreten wir das Schloss, das im ersten Stock von Sandras Schwiegereltern bewohnt wird. Im Erdgeschoss befindet sich eine beachtliche Privatsammlung von Sandras Schwiegervater Mike, den wir ebenfalls kurz kennenlernen. Ein Flügel, Helme, Souvenirs aus seinen Reisen nach Ägypten – hier findet sich fast alles, was man auch in einem echten Museum erwarten könnte. In einem der Bücherzimmer gibt es ein kleines Krönchen, das mir Sandra aufsetzt – so schnell wird man auf Schloss Möhren zur Prinzessin ;)

Weiter geht es über das Treppenhaus der ehemaligen Bediensteten in deren Zimmer. Wenige Schritte weiter kommen wir in einen Raum mit grün-blauen Blümchentapeten. Das Zimmer erinnert sehr an die 70er Jahre und Sandra erzählt uns, dass dort zuletzt eine Nonne gelebt hat. Seither wurde in dem Raum nichts verändert.

Wir gehen die Stufen nach oben, bis wir auf dem Turm des Schlosses angelangt sind. Von hier aus hat man einen noch viel besseren Ausblick über Möhren. Vor einem der Fenster entdecken wir ein Spinnrad. Wir fühlen uns sofort an das Märchen von Dornröschen erinnert.

Doch damit noch nicht genug: Wieder unten angekommen führt uns Sandra in die ehemalige Pförtnerwohnung, die inzwischen ebenfalls eine Ferienwohnung ist. Hier gibt es gleich zwei Besonderheiten.
Eine davon ist der Wohnzimmertisch der Wohnung – ein ehemaliger Schneidetisch aus der Privatsammlung ihres Schwiegervaters. Hier wurden Filme geschnitten. Über dem eigentlichen Schneidetisch ist jetzt eine Glasplatte angebracht – Geschichte zum Anfassen, sozusagen.

Die zweite Besonderheit befindet sich wie unser Aufgang in den Turm hinter einer hölzernen Tür mit Riegel. Öffnet man die Tür geht es einige Stufen nach unten zum ehemaligen Geheimgang der Burg. Inzwischen ist der Gang zugefüllt, da er einsturzgefährdet ist. Ursprünglich führte er aber ins andere Haupthaus des Schlosses und in die Kirche nach Möhren. Die Geschichte des Fundaments des Schlosses geht zurück bis ins Jahr 1137. Hier unten fühlt man sich fast ein bisschen wie im mittelalterlichen Kerker.

Wer Lust bekommen hat, seinen Urlaub auch auf so tolle Weise zu verbringen, sollte unbedingt auf der Seite von Schloss Möhren vorbeischauen. Hier findet ihr nicht nur alle Infos rund um das Schloss und euren nächsten Urlaub sondern auch einen Blog mit Ausflugstipps in Bayern und im Altmühltal.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

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Update 22.03.2018: Dieser Beitrag ist auch bei Frau Schweizer’s Blogparade „Zeig mir, was du vor einem Jahr gebloggt hast“ dabei. Hier findet ihr noch viele weitere tolle Beiträge von anderen Bloggern aus dem März 2017.

HERRENCHIEMSEE UND DIE FRAUENINSEL – herbstausflug

Ausflüge im Herbst haben viele Vorteile: Es ist nicht mehr so heiß wie in der Sommerzeit und außerdem sind oft – vor allem bei Tourismushochburgen – deutlich weniger Leute unterwegs. Das ist der Grund, weshalb wir uns für einen schönen Herbstausflug zum Chiemsee entschieden haben. Auf unserem Tagesprogramm: Die Herren- und die Fraueninsel.

kutsche-herrenchiemsee

Zuerst ging es mit dem Auto nach Prien am Chiemsee. Nur wenige Kilometer entfernt von der Autobahn ist der Luftkurort super zu erreichen. Von dort aus ist es auch sehr leicht, Parkplätze zu finden. Wir haben etwas außerhalb des Ortes an einem öffentlichen, kostenfreien Parkplatz gehalten. Direkt an der Schiffsanlegestelle gibt es allerdings auch einen gebührenpflichtigen Parkplatz.

chiemsee-bootssteg

Für 8,90 € pro Person geht es mit der Inseltour West zunächst zur Herreninsel. Aktuelle Preis- und Fahrplaninformationen findet ihr hier.
Dort findet sich nicht nur das berühmte Schloss Herrenchiemsee, sondern auch das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift. Es ist ein ehemaliges Kloster und zählt zu den ältesten Klosteranlagen Bayerns. Ganz im Norden der Insel befindet sich eine Kapelle aus dem Jahr 1697. Außerdem lässt es sich auf der Herreninsel wunderbar spazieren gehen.

kapelle-herreninsel

herrenchiemsee-park

Das Schloss von König Ludwig II. ist und bleibt aber die Hauptattraktion der Insel. Es war als Hommage an den französischen Sonnenkönig, Ludwig XIV., gedacht. Diesen bewunderte Ludwig II. von jeher und wollte dessen Schloss Versailles auf Herrenchiemsee nachbilden. Das Schloss ist äußerst prunkvoll ausgestattet und kann im Rahmen einer sehr interessanten Führung besucht werden.
Allerdings: Im Gegensatz zu seinen anderen Märchenschlössern ist Herrenchiemsee nie fertiggestellt worden. Im Rahmen der Führung zeigen sich zwei Treppenhäuser – eines davon voller Prunk, ausstaffiert mit Kunstmarmor und sämtlichen Prunk, den man auf Königsschlössern erwartet. Das andere Treppenhaus ist nahezu in Rohform erhalten.
Ein überraschender Gegensatz, der aber dennoch interessant ist: So zeigt sich nämlich auch, wie ein solches Schloss hinter der schönen Fassade eigentlich aussieht.

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Nach unserem Besuch auf Schloss Herrenchiemsee ging es mit dem Dampfer weiter auf die Fraueninsel. Diese ist deutlich kleiner, in ihrer Schönheit aber dennoch nicht zu unterschätzen. Überraschenderweise ist diese Insel bewohnt – hier finden sich zahlreiche Cafés, Gasthäuser und sogar ein Bäcker. Das eigentliche Highlight der Insel ist aber das Kloster Frauenwörth. Das Benediktinerinnen-Kloster ist übrigens seit 30 Jahren durch die Förderation der Bayerischen Benediktinerinnen-Abteien unter anderem mit dem Kloster St. Walburg in Eichstätt eng verbunden. Außerdem kann man sich hier eine Auszeit nehmen und beispielsweise an einem Schweigeseminar teilnehmen.
Nach einem kurzen Rundgang auf der Fraueninsel ging es für uns mit dem Dampfer zurück aufs Festland.

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Habt ihr diesen Herbst noch Pläne für einen Ausflug? Wohin geht’s bei euch? Ward ihr vielleicht auch schon mal am Chiemsee unterwegs?

GROTTE SCHLOSS NEUBURG

Wenn man von Nassenfels in Richtung Neuburg fährt, prägt es das Bild der Stadt: Das wunderschöne barocke Stadtschloss. Seit 1522 steht es an der Stelle einer ehemaligen mittelalterlichen Burganlage und wurde unter dem Pfalzgrafen Ottheinrich in seinem heutigen Stil errichtet. Alle 2 Jahre findet auf dem gesamten Gelände im Sommer das Schlossfest statt, das nächste Mal wieder 2017. Im Winter findet hier ein Weihnachtsmarkt statt, der zum Teil in Räumen des Schlosses stattfindet.

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Doch etwas, was die wenigsten wissen, ist, dass es hier auch eine wunderschöne, durchaus sehenswerte Grotte gibt. Betritt man das Schloss und folgt dem Rundtor zur Aussichtsplattform kann man linkerhand durch die Absperrung in die prachtvoll restaurierte Grotte spähen.

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Sie wurde 1667 durch einen Augsburger Baumeister aus Tuffstein und Muscheln erschaffen und unterteilt sich in mehrere Räume – die blaue „Höhle des Cosmos“, die braune „Höhle des Pan“ und eine große Grottenhalle, die ein wenig an eine Kirche erinnert. Außerdem gibt es noch eine Eishöhle, die wir bei unserem Besuch aber leider nicht entdeckt haben und daher auch nicht wissen, ob sie frei zugänglich ist.

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Alles in allem ist die Neuburger Grotte durchaus sehenswert – leider aber nur durch eine Absperrung hindurch von außen zu betrachten. Wenn man aber schon im Schloss ist, bietet sich ein Besuch im Museum oder ein Spaziergang um die Schlossmauer an.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

GREDING

An der Schwarzach befindet die beschauliche Stadt Greding mit ihrem Wahrzeichen, der romanischen Basilika St. Michael. Doch auch so hat der staatlich anerkannte Luftkurort einiges zu bieten.

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Auf dem Foto rechts ist der Marktplatz Gredings zu sehen, der fast unverändert aus der Zeit des Spätmittelalters erhalten ist. Hier war der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der Stadt. Direkt am Marktplatz befindet sich hier rechts im Bild das Fürstbischöfliche Jagdschloss das 1696 durch den Hofbaumeister Jakob Engel erbaut wurde. Es war Ausgangspunkt für zahlreiche Jagden der Landesherren. Heutzutage befindet es sich jedoch im Privatbesitz.
Ebenfalls sehenswert ist die vollständig erhaltene Wehrmauer, die die Altstadt von Greding umgibt.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

SCHLOSS HIRSCHBERG

Hoch über Beilngries befindet sich die größte Burganlage im Altmühltal: Schloss Hirschberg. Das im 12. Jahrhundert erbaute Jagdschloss ist bis in die heutige Zeit noch gut erhalten. Zu den Überbleibseln aus jener Zeit zählen die beiden Bergfriede im Westen oder auch die Schlosskapelle.

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Das Schloss selbst gehört inzwischen dem Eichstätter Diözesanseminar, das Hirschberg seit 1980 als Tagungs- und Bildungshaus nutzt. Aus diesem Grund ist die Burganlage nur in Rahmen von Führungen am Sonntagnachmittag zu bestaunen.
Verlässt man Schloss Hirschberg und hält sich links gelangt man zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen wunderschönen Blick über das Altmühltal und Beilngries genießen kann.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin