STEPPERG

Nahe Rennertshofen befindet sich auf dem Antoniusberg bei Stepperg die Gruftkapelle der Grafen von Moy. Sie wurde 1852 als Ruhestätte für die 4 Jahre zuvor tödlich verunglückte Kurfürstin Marie Leopoldine erbaut und wirkt sehr imposant. Direkt daneben ist ein uralter Wallfahrtsort, die Antoniuskapelle gelegen.

Stepperg-Kapelle

Von dort oben bietet sich ein wunderschöner Ausblick über die Donau. Dies ist die Stelle, an der die Donau sich ein neues Flussbett geschaffen hat, wodurch das Urdonautal bei Wellheim entstand. Von dort aus gibt es auch einen Aussichtspunkt, von dem aus sich die Reste einer ca. 150 n. Chr. Errichteten Holzbrücke der Römer betrachten lassen.

Ausblick-Stepperg

Rund um den Antoniberg und Stepperg lässt es sich wunderbar spazieren gehen und wandern. Im Ort selbst befindet sich zudem das Schloss der Grafen von Moy, deren Vorfahren die Gruftkapelle errichten ließen. Das Schloss stammt aus dem 16. Jahrhundert.

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Kerstin

ST. WALBURG

Jedes Jahr vom 12. Oktober bis zum 25. Februar pilgern unzählige Gläubige nach Eichstätt, um dort das Benediktinerinnenkloster St. Walburg zu besuchen. Dies liegt nicht nur daran, dass der 25. Februar als Gedenktag der Heiligen gilt, sondern auch an dem Walburgisöl, das zu dieser Zeit fließt. Dabei handelt es sich um eine wässrige Flüssigkeit, die sich an der Grabstätte der Heiligen Walburga sammelt und seit dem 11. Jahrhundert von Nonnen in kleine Fläschchen gefüllt wird. Dieses Walburgisöl soll gegen sämtliche Krankheiten und Gebrechen helfen.

100_1429Doch auch abseits dieses Mysteriums ist das Kloster St. Walburg einen Besuch wert. So ist die Gruftkapelle, in der die Heilige bestattet ist, eine kleine Sehenswürdigkeit. Sie besteht seit Mitte des 15. Jahrhunderts, wohingegen das Langschiff des eigentlichen Kirchenbaus während des Schwedenkriegs stark zerstört wurde.

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Ebenfalls interessant ist womöglich die Legende über den genauen Ort von Walburgas letzter Ruhestätte. Die Heilige war zunächst in einem Kloster in Heidenheim bestattet, bis der Bischof Otgar beschloss, dass die Heilige nach Eichstätt überführt werden sollte. An der Stelle der ehemaligen Kreuzkirche scheuten plötzlich die Pferde und wollten nicht mehr weiter.
Diese Begebenheit wurde als Zeichen Walburgas gesehen, an exakt diesem Ort die letzte Ruhestätte zu wünschen. In den darauffolgenden Jahren entstand das Kloster St. Walburg, das heute über 30 Nonnen umfasst und zudem eine Grundschule beherbergt.

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Kerstin