WÜRZBURG

Als sechsgrößte bayerische Stadt ist Würzburg vielen durch die dortigen Weinberge bekannt. In der Gegend werden vorwiegend Weißweine angebaut, die an den sonnigen Südhängen besonders gut wachsen. Würzburg selbst liegt am Main und hat wie auch Eichstätt eine eigene Universität und einen Dom.

Ausblick Wuerzburg

Neben zahlreichen Kirchen hat Würzburg aber noch einiges mehr zu bieten. Eine seiner Sehenswürdigkeiten ist die Residenz, die von den Fürstbischöfen genutzt wurde. Sie wurde zur Zeit des Absolutismus gebaut und verfügt zudem über einen außergewöhnlich schönen Hofgarten mit Wasserspielen und einer beeindruckeneden Pflanzenwelt.

Juliusspital Wuerzburg

Ein weiterer Bau der Fürstbischöfe drohnt über der Stadt: Die Festung am Marienberg. Eine riesige Festung mit mehreren Mauern und einem ausgeklügelten System, um Eindringlinge abzuwehren. Während des Bauernkriegs wurde die Festung angegriffen, während des II. Weltkriegs leider stark zerstört und im Laufe der letzten Jahrzehnte wieder neu aufgebaut. Kleiner Tipp: Verlässt man die Festung über die Nordseite (über die ehemaligen Stallungen) gelangt man an wunderschön angelegten, kleinen Gärten vorbei.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Alte Mainbrücke und das Juliusspital. Letzteres ist eine soziale Einrichtung, die heute noch ein Krankenhaus sowie ein Seniorenheim unter sich hat. Bekannt ist das Juliusspital aber vorwiegend durch den guten Wein, den man dort in der eigenen Weinstube verkosten kann.

Das Käppele auf einem weiteren Berg der Stadt erinnert wohl viel mehr an eine Kirche als an ein „Käppele“, also eine Kapelle. Besonders Highlight sind die lebensgroßen Kreuzwegstationen, die auf mehreren Ebenen zur Kapelle selbst führen. Das Käppele selbst stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Viel Spaß beim Entdecken!

Kerstin

WÜLZBURG

Auf der höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb, auf 630 Metern Höhe, steht die Wülzburg. Einst befand sich auf der heutigen Festung das Benediktinerkloster St. Petrus und Paulus, welches aber 1588 bis 1610 unter Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Kulmbach abgerissen und zu einer schützenden Festungsanlage umgebaut wurde. Einzig ein Altarstein in der Kapelle ist aus dieser Zeit noch erhalten.

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Die Festung hat die Form eines Pentagramms, also eines fünfeckigen Sterns. Diese Konstruktion sollte einen bestmöglichen Schutz ermöglichen, da es keine Toten Winkel gibt und das Areal um die Burg so am besten einsehbar ist. Ein Angriff mit Übernahme wäre also nahezu unmöglich gewesen.
Eine weitere Besonderheit ist der Wülzburger Brunnen. Mit 143 Metern Tiefe zählt er zu den tiefsten deutschen Brunnen, kann aber nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin