SOLABASILIKA

Eines der ältesten Baudenkmäler Deutschlands findet sich in Solnhofen. Es handelt sich um die Solabasilika, eine Kirche die unter Leitung des Heiligen Sola errichtet wurde. Die Verzierung der Basilika ist das frühste Beispiel für die Verwendung von Stuck in der Region. Das Grab selbst gehört zu den größten kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten Mittelfrankens. Und ganz nebenher befindet sich der Bau auf mittelsteinzeitlichen Siedlungsspuren.

Solabasilika

Anhand von Ausgrabungen ließen sich Fundamente entdecken, durch die sich fünf verschiedene Kirchenbauten rekonstruieren lassen. Die ersten beiden gehen wahrscheinlich zurück in das 7. Jahrhundert nach Christus. Die dritte Kirche wurde vermutlich vom Heiligen Sola selbst als Bethaus genutzt. Damals war er noch Mönch mit dem Auftrag die Bevölkerung des Ortes, der damals noch „Husen“ hieß, kirchlich zu betreuen.
Die vierte Kirche war vermutlich die erste Klosterkirche des vom Heiligen Sola gegründeten Klosters.
Anfang des 9. Jahrhunderts entstand die fünfte und letzte Kirche, eine dreischiffige Basilika. Diese sah vermutlich ähnlich aus wie die Basilika auf dem Petersberg bei Fulda und die Basilika in Schlüchtern. Alle drei Kirchen liegen nahezu identische Grundrisse zugrunde.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

GREDING

An der Schwarzach befindet die beschauliche Stadt Greding mit ihrem Wahrzeichen, der romanischen Basilika St. Michael. Doch auch so hat der staatlich anerkannte Luftkurort einiges zu bieten.

Bild Bild

Auf dem Foto rechts ist der Marktplatz Gredings zu sehen, der fast unverändert aus der Zeit des Spätmittelalters erhalten ist. Hier war der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der Stadt. Direkt am Marktplatz befindet sich hier rechts im Bild das Fürstbischöfliche Jagdschloss das 1696 durch den Hofbaumeister Jakob Engel erbaut wurde. Es war Ausgangspunkt für zahlreiche Jagden der Landesherren. Heutzutage befindet es sich jedoch im Privatbesitz.
Ebenfalls sehenswert ist die vollständig erhaltene Wehrmauer, die die Altstadt von Greding umgibt.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

BASILIKA GREDING

An der höchsten Stelle der Stadt steht die romanische Basilika St. Martin. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, Fragmente der Kirche gehen jedoch bis ins späte 11. Jahrhundert zurück. Aus dieser Erbauungszeit stammt auch der romanische Taufstein, der sich inzwischen seit etwa 800 Jahren in der Basilika befindet. Die Malerei im Altarraum stammt aus dem Jahr 1588 und gehört zu den wenigen erhaltenen Renaissancemalereien.

Bild

Bild

Direkt vor der Kirche befindet sich jedoch ein Karner in der so genannten Michaelskapelle. Ein Karner oder auch Beinhaus genannt ist ein überdachter Raum, in dem sich Gebeine von Toten befinden. Dieser wurde aufgrund von Platzmangel im 14. Jahrhundert errichtet und beinhaltet die Überreste von ca. 2500 Menschen.
Somit ist der Karner in Greding der zweitgrößte in ganz Bayern.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin