CHINESENFASCHING IN DIETFURT

Vor einiger Zeit hat Marco von 336 Geschichten zu seiner ersten Blogparade aufgerufen. Er selbst bloggt seit über 10 Jahren und schreibt Geschichten aller Art. In seiner Blogparade hat er dazu aufgerufen, zum Thema „Ich bin lokal – ich schreib regional“ zu bloggen.

Da Altmühltaltipps ein sehr regionaler Blog ist, sind die Beiträge hier oft an Orte, Bräuche und Personen aus der Gegend geknüpft. Anlässlich der Blogparade möchte ich euch den Dietfurter Chinesenfasching vorstellen. Ein Thema, das durch die Faschingszeit sehr aktuell ist. Doch was genau hat es damit auf sich?

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Foto Kneidinger, freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Stadt Dietfurt

Am 23. Februar ist es wieder so weit: Unsinniger Donnerstag. Der Tag, an dem die Chinesen in Dietfurt Einzug halten. Um 2 Uhr morgens beginnt der besondere Tag der Dietfurter. Maskierte laufen durch die Stadt und wecken mit ihren Rufen die Stadtbevölkerung.
Ab 13:00 Uhr kommen auch die ersten Auswärtigen in die Stadt. Dieses Jahr bringt DJ Mike Checkoff Stimmung in die Feiernden und verkürzt die Wartezeit auf den ersten Höhepunkt des Tages. Denn um 14:00 Uhr startet ein riesiger Faschingsumzug im China-Stil mit rund 50 Wägen und zahlreichen Musikkapellen.
Anschließend findet am Rathaus die allbekannte Podiumsgaudi statt.

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Foto Kneidinger, freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Stadt Dietfurt

Der Chinesenfasching ist ein echtes Highlight des Altmühltaler Faschings. Kein Wunder, dass jedes Jahr mehrere tausend Besucher zum Chinesenfasching kommen. Eine Veranstaltung, die deutschlandweit übrigens einzigartig ist.
Was viele Leute aus der Region nicht wissen: Mit dem Rußigen Freitag ist der Chinesenfasching lang noch nicht vorbei. Erst zum Kehraus am Faschingsdienstag findet der Chinesenfasching sein Ende. Traditionell wird hierfür eine lebensgroße Faschingspuppe am Chinesenbrunnen in Brand gesetzt. Zum Abschluss erklingt die Chinesenhymne ein letztes Mal – ein Lied, das man in den Dietfurter Straßen zur Faschingszeit sehr oft hören kann.
Der Beginn der Chinesenregentschaft ist übrigens wie in allen Orten der 11. November des Vorjahres.

Wieso Chinesenfasching?
Hinter dem Brauch steckt eine alte Geschichte. Der Eichstätter Fürstbischof sandte einen Kämmerer nach Dietfurt, um Abgaben zu kassieren und um nach dem Rechten zu sehen. Die Dietfurter Bevölkerung wusste über das Vorhaben Bescheid und verschlossen die Stadttore. Der Kämmerer musste erfolglos nach Eichstätt zurückkehren und verkündete dem Bischof, dass die Dietfurter ihm wie Chinesen vorkämen, die sich hinter ihrer Mauer verschanzten.

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Foto Kneidinger, freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch die Stadt Dietfurt

Der Chinesenfasching wie wir ihn heute kennen erstand wohl erst in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Dort trat zum Fasching erstmals eine Blaskapelle mit dem Namen „Chinesen“ in entsprechenden Kostümen auf.
Nach dem Dritten Reich wurde der Brauch wieder aufgenommen. 1954 wurde der erste Kaiser, Ma-Ler-Gie, von der Bevölkerung gewählt. Seitdem gibt es jedes Jahr einen Kaiser, der ähnlich den klassischen Faschingsprinzen und –prinzessinnen über das wilde Treiben herrscht. Dabei haben die Kaiser allerdings eine längere Amtszeit. Mit 23 Jahren ist Boo-Dah-Washy der Kaiser, der wohl am längsten regierte. Fu-Gao-Di führt dieses Jahr zum zweiten Mal den Chinesenfasching an.

Apropos: Das Motto des diesjährigen Chinesenfaschings lautet „Fu-Gao-Di, unser Regent, sucht das bayerisch-chinesische Supertalent“.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

 

EIN HERZ AUS STEIN – wie der altmühljura die landschaft prägt

Oben am Berg bei Eichstätt findet man sie: riesengroß aufgeschüttete Hügel aus Geröll und kleinen Steinen. Einer davon befindet sich in der Nähe der Lüften, einem Einsiedlerhof mit italienischen Restaurant, und ist besonders hoch. So hoch, dass sich vor einigen Jahren Leute den Spaß erlaubt haben, ein Gipfelkreuz darauf zu errichten.

Doch der Schutt kommt nicht von irgendwo her. Da, wo er einst war, findet man jetzt große Krater in der Erde. Steinbrüche, in denen riesige Maschinen nahezu das ganze Jahr über damit beschäftigt sind, Naturstein, besser gesagt Jurakalkstein, abzubauen.

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Wie kommt der Stein in die Erde?
Beim Jura handelt es sich um ein Gestein aus der Gruppe der Sedimentgesteine. Diese Gesteine entstanden vor vielen Millionen Jahren, als sich verschiedenste Materialien nach und nach ablagerten.
Das geschah im Urmeer, das einst das Gebiet rund um das Altmühltal bedeckte. Sterbende Tiere sanken ins Meer und wirbelten durch den Aufprall Sand und kleinere Partikel auf, die sie bedeckten. So entstanden auch einige der Fossilien, die man heute rund ums Altmühltal in Museen bestaunen kann, beispielsweise im Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen oder auf der Eichstätter Willibaldsburg.
Diese Schichten trockneten mit dem Urmeer aus. Aus dem verdunsteten Material wurde nach und nach Stein.

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Was geschieht beim Steinbruch?
Heute wissen wir um den Wert des Rohstoffs und bauen ihn schon seit Jahrhunderten in Steinbrüchen ab. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um den Stein aus dem übrigen Boden zu lösen.

Variante eins ist das Brechen des Steins. Hierfür werden rund um das gewünschte Stück Löcher mit einem Steinbohrgerät gebohrt. Mit Eisen oder einem Lader wird versucht, das Stück Stein abzudrücken. Das ist der Grund, weshalb um große Steinblöcke immer wieder Löcher zu finden sind. Sie kommen von den Bohrgeräten.
Die zweite Variante ist die, den Stein abzusprengen. Das wird auch in unserer Gegend hin und wieder betrieben, ist aber oft weniger wirtschaftlich als die erste Variante. Durch das Sprengen kann der Stein in sich beschädigt werden und wird dann oft nur noch als Schotter weiterverwendet.

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Direkt nach dem Lösen des Steins aus dem Steinbruch wird der Stein in die Weiterverarbeitung geschickt. Manche Steine werden auch für die Wintermonate, in denen es gefriert und keine Arbeit im Steinbruch möglich ist, eingelagert. In der Weiterverarbeitung entstehen meist Fliesen, Fensterbänke oder Wandfassaden.
Im ersten Schritt wird die grobe Höhe festgelegt, die die Platte haben soll. In einer riesigen Sägeanlage wird der Stein auf die gewünschte Höhe gekürzt. Anschließend folgen die Bearbeitung der Tiefe und der Breite des Werkstücks.
Zu guter Letzt wird die Anmutung des Produkts herausgearbeitet. Je nachdem, ob ein Stein eher offenporig oder geschlossen sein soll, wird er gebürstet und gesandstrahlt oder poliert.

Apropos: Nicht nur der Ort, an dem Stein abgebaut wird, sondern auch der Vorgang an sich, wird als Steinbruch bezeichnet.

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Wie entstehen Schleifschlammseen?
Die Sägen, die nur durch den harten Stein kommen, schleifen eher als dass sie einen festen Schnitt setzen. Bei diesem Vorgang werden sie durch Kühlwasser vorm Überhitzen geschützt. Auch bei der Weiterverarbeitung fließt Wasser über den Stein, um die übrigen Partikel gründlich vom Werkstück zu entfernen. Dieses Wasser ist mit Steinstaub belastet und wird auch als Schleifschlamm bezeichnet, also verdicktes Wasser, das durch das Schleifen des Steins entsteht.

Durch hochwertige Verfahren kann das Wasser heutzutage nahezu vollkommen gereinigt werden. Früher, als die technischen Möglichkeiten noch nicht so ausgereift waren, wurden die alten Steinbrüche mit diesem Schleifschlamm befüllt. Der Steinstaub setzte sich am Boden ab und sedimentierte. Da das Wasser über die Zeit hinweg verdunstete, entstand so eine harte Steinfläche, die die ehemaligen Brüche nahezu vollständig bedeckt.

Viel Spaß beim Entdecken!
Kerstin

ZWEI FÜRS LEBEN

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich dieses Buch in Rekordzeit lesen würde. Julia Hanels flüssiger und humorvoller Schreibstil zieht einen einfach in seinen Bann. Tolle Dialoge führen durch die schöne Geschichte, die das Buch erzählt. Aber erst mal eins nach dem anderen.

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Klappentext:
Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist skeptisch. Doch am nächsten Tag ist Bens Stimme wieder in ihrem Kopf. Und am übernächsten auch. Schon bald werden die Gespräche mit Ben, die mal witzig und mal nachdenklich sind, zum Höhepunkt ihres Tages. Obwohl sie einander noch nie gesehen haben, kommen sich Anni und Ben immer näher. Zu nah, denn beide sind in festen Beziehungen. Trotzdem lässt sie die Stimme des anderen nicht mehr los, und Anni beginnt sich zu fragen, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann …

Dabei wechselt die Erzählperspektive immer wieder zwischen Ben und Anni. Das führt dazu, dass man die beiden Charaktere besser kennen lernt und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Beide Protagonisten sind sehr realistisch. Keiner ist perfekt und beide haben ihre Macken. Während Anni dazu neigt, sich ständig selbst zu bemitleiden kommt mir Ben oft etwas sprunghaft vor.

Eine tolle, gefühlvolle Geschichte mit unvorhersehbarem Ende, die ihr unbedingt lesen solltet. Gefühlvolle und nachdenkliche Dialoge, viel Romantik – einfach genial.

Das Taschenbuch kostet 8,99 Euro.
ISBN: 978-3-548-28672-3

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Julia Hanel zur Verfügung gestellt.

ZUSAMMENFASSUNG MEINER BLOGPARADE: BRAUCHTUM UND TRADITION

Ende Oktober habe ich meine erste Blogparade zum Thema „Brauchtum und Tradition“ ins Leben gerufen. Dabei ging es nicht nur darum, verschiedene Meinungen zu Bräuchen zu sammeln, sondern auch um verschiedenerorts gelebte Bräuche.
Ich möchte mich deshalb herzlich bei allen Teilnehmern für ihre interessanten Beiträge bedanken. Hat mich sehr gefreut, dass ihr teilgenommen habt!

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Ilona von Wandernd hat uns in ihre Heimat, das schöne Bamberg entführt. Hier gibt es zu Fronleichnam eine ganz besondere Prozession. Seit 1390 findet sie in nahezu gleicher Form statt – und ist inzwischen so beliebt, dass Leute an den Straßenrändern dabei zusehen. Ein tolles Ereignis, das „ein fester Bestandteil des Jahreskreises“ geworden ist.

Anlässlich zum 11. November zeigte Freya von DiePlaudertasche, was an diesem Tag bei ihr Tradition bedeutet. Für sie ist das Datum fest verbunden mit dem Fest des Sankt Martin. Tolle Idee: sie zeigt in ihrem Beitrag nicht nur, wie das Fest gefeiert wird, sondern auch, wie man selbst wie Sankt Martin werden und teilen kann.

Einen ganz besonderen, regionalen Brauch gibt es auch in Bochum: Das Maiabendfest. Ein viertägiges Fest, das seit dem 14. Jahrhundert in der Stadt zelebriert wird. Die bunte Christine erklärt uns in ihrem Blogbeitrag die Herkunft der Tradition. Als Einheimische fühlt sie sich mit dem schönen Brauch sehr verbunden.

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Die Deutsche Muslima wirft einen eher kritischen Blick auf Bräuche und deren zunehmende Kommerzialisierung. Was genau ihre Argumente sind könnt ihr in ihrem Blogartikel nachlesen. Dort stellt sie auch die sehr interessante Tradition der Wandergesellen vor.

Passend zur Weihnachtszeit gab es bei Gartenäffchen ebenfalls einen sehr schönen Beitrag über die Tradition zum Weihnachtsbaum. Über die Suche vom perfekten Baum bis hin zum Schmücken erzählt sie von der Tradition in ihrer Familie. Davon, wie die Tradition aussah, als sie ein Kind war und davon, wie sie sich jetzt gestaltet, wo sie selbst Kinder hat.

Wenn ihr Lust auf ein richtig traditionelles Gericht habt, solltet ihr euch unbedingt den Linseneintopf von Vergissmeinnicht ansehen. Anika stellt hier das Rezept vor, das sie oft zusammen mit ihrem Opa gekocht hat. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Conny hat mich außerdem auf den Blog Celticgarden aufmerksam gemacht. Hier stellt Katuschka viele Bräuche und Traditionen vor und erklärt sie. Eine tolle Seite für Informationen jeder Art – von Lichtmess bis zu den Bräuchen rund um die Rauhnächte könnt ihr hier nahezu alles finden.

Nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmer der Blogparade! Ich freue mich schon auf die nächste 😉

SEALIFE MÜNCHEN

Heute verlassen wir das Altmühltal für einen Tagesausflug ins SeaLife München. Seit 2006 befindet sich die Einrichtung am Olympiapark. Hier leben rund 4000 Tiere aus Flüssen, Seen und dem Meer in 33 Becken. Von heimischen Fischarten bis hin zu Seepferdchen und einer Riesenmeeresschildkröte ist hier fast alles dabei, was im Wasser lebt.

Der Rundgang im SeaLife ist thematisch einer Reise angepasst.
Startpunkt ist die Isar, die durch die bayerische Landeshauptstadt fließt. Von hier aus geht es flussabwärts die Donau entlang ins Schwarze Meer. Anschließend folgen das Mittelmeer und der Tropen. So könnt ihr den Lebensraum verschiedenster Fischarten kennen lernen. Außerdem kommt ihr an einem Schwarmbecken vorbei, in dem mehrere Goldbrassen um euch herum schwimmen. Ein sehr eindrucksvoll gestaltetes Becken!

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Das absolute Highlight des Besuchs ist allerdings das Ozeanbecken. Mit einem Fassungsvermögen von etwa 400.000 Kubikmetern Wasser ist es das größte Becken des SeaLife. Die einzige Riesenschildkröte Bayerns, die etwa 1,50 Meter lange und 100 Kilo schwere Meeresschildkröte Gonzales, lebt hier. Sie ist erst 15 Jahre jung. Außerdem finden sich hier faszinierende Haiarten, wie der Ammenhai und andere bunte Fische. Da das Becken über den Gang reicht, hat man einen faszinierenden Rundumblick über das Treiben im Aquarium.

Das Münchner SeaLife ist eines von 20 Aquarien der SeaLife-Kette in Europa und für seinen Reichtum an Haiarten bekannt. Hier leben Ammenhaie, Tigerhaie oder Schwarzspitzen-Riffhaie. Außerdem könnt ihr im SeaLife Quallen, Seesterne und Seepferdchen beobachten. Ein großes Becken mit Rochen und Moränen ist ebenfalls einen Besuch wert.
Im SeaLife gibt es wechselnde Sonderausstellungen, wie momentan die „Dinosaurier der Meere“. Hier lassen sich Urzeittiere bestaunen, die noch heute ihren Lebensraum im Wasser haben. Dazu zählen seltene Krebsarten und Krokodile ebenso wie Muscheln.

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Das SeaLife München engagiert sich für verschiedenste Projekte, die das Leben der Meeresbewohner untersuchen und eine gesunde Entwicklung derer fördern wollen.
So ist das SeaLife Teil eines Korallenaufzuchtprojekts auf den Malediven. Durch speziell hierfür angefertigte Korallengitter, die ins Meer gelassen werden, soll das Wachstum der Korallen erhöht werden und so nach und nach zerstörte Korallenriffe wieder aufgebaut werden. Innerhalb von drei Jahren ist ein Korallengerüst vollständig besiedelt und bietet so auch Fischen neuen Lebensraum.
Ein solches Gerüst lässt sich im Miniaturformat ebenfalls im SeaLife bestaunen.
Ein weiteres Projekt, bei dem das SeaLife involviert ist, ist die Bekämpfung des Aussterbens von Blauhaien im Mittelmeer. Die Tiere leben in verschiedensten Meeren und stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Durch Datensammlung über Wassertemperaturen, Bewegungen und Wanderrouten sollen die Verhaltensweisen des Meeresbewohners bekannt werden. Daraus erhofft man sich, die nötigen Schlüsse für den Schutz der Blauhaie ziehen zu können.

Einen Überblick über alle Bewohner des SeaLife München sowie Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen findet ihr hier.

Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin!

 

LIEBE, ZIMT UND ZUCKER – ein roman von JULIA HANEL

Das auffallend rosarote Buchcover zum Roman schreit förmlich nach Romantik – und die werdet ihr auch finden. Eine tolle Geschichte mit spannenden Wendungen: Wie das Leben so spielt. Im Fokus befindet sich die 28jährige Marit Jansen, deren Leben gerade an einem Wendepunkt steht.

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

Klappentext:
Hallo J.A.,
ich habe etwas, das Ihnen gehört. Und bevor Sie jetzt in einem Anflug von Panik die Polizei rufen: Das ist keine anonyme Erpressermail, sondern die Folge von zwei sehr vollen Gläsern Weißwein und einer seit Jahrzehnten andauernden Vorliebe für Tatort. Ich habe heute einen USB-Stick im Coffeeshop gefunden und vermute, dass er Ihnen gehört. Da ich noch nie in meinem ganzen Leben ein exklusiveres Exemplar gesehen habe (Edelstahl! Gravur!) und er einige Ordner mit persönlichen Dokumenten enthält, gehe ich davon aus, dass Sie ihn wiederhaben möchten. Übrigens: Die Fotos, die Sie in Prag gemacht haben, gefallen mir sehr gut. Ich würde Ihnen allerdings raten, das nächste Mal eine kürzere Belichtungszeit zu nehmen …
Mit freundlichen Grüßen M.J. (Ich kann das auch :))

Liebe, Zimt und Zucker - Julia Hanel

Die studierte Literaturwissenschaftlerin Marit verlässt für ihren Freund Toby ihre Heimatstadt Hamburg und kommt im beschaulichen Altberg an. Dort verlässt Toby sie plötzlich und ohne ersichtlichen Grund – Marit ist am Boden zerstört. Gestrandet in der Kleinstadt trifft sie auf Heike, die Besitzerin des Coffeeshops, dem einzigen Café Altbergs. Sie bietet ihr einen Job als Barista an, den Marit annimmt.
Dort lernt die Hamburgerin viele interessante Leute kennen – die aufgeschlossene Tessa, den sympathischen Rentner Emil, ihren eigensinnigen Kollegen Moritz und den Berliner Anwalt Julian.
Eine schöne Geschichte, die vom ersten Kapitel an fesselt. Der humorvolle und lockere Schreibstil der Autorin lässt dich durch die Geschichte gleiten: Ein tolles Buch für alle Romantikfans ohne Kitsch und mit viel Gefühl.

Das Taschenbuch kostet 9,99 Euro.
ISBN: 978-3548287881

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© Christina Heinig

Im Gespräch mit Julia Hanel
9 Fragen an die Autorin von „Liebe, Zimt und Zucker“ und „Zwei fürs Leben“. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten! 🙂

  1. Du hast dich selbst als Altmühltal-Autorin bezeichnet. Was verbindest du mit dem Altmühltal?

Ich würde eher Altmühl-Autorin sagen. Aufgewachsen bin ich nämlich in Leutershausen, ein kleines Städtchen bei Ansbach, durch das die Altmühl fließt. Unser Freibad im Sommer war das Altmühlbad, und wenn es uns da zu langweilig wurde, sind wir auch gerne mal zum Altmühlsee ins Seenland gefahren.

  1. Wer ist dein Lieblingsautor? Welches Genre liest du persönlich am liebsten?

Früher habe ich fast nur Krimis gelesen, inzwischen hat sich das aber etwas geändert. Ich lese inzwischen auch gerne Liebesromane und dystopische Romane. Den einen Lieblingsautor habe ich eigentlich nicht. Großartig finde ich aber zum Beispiel Daniel Glattauer und Elisabeth Herrmann.

  1. Gibt es ein Buch, das du empfehlen kannst?

Nein, es gibt 5000. J Eine echt schwere Frage. Ich liebe zum Beispiel „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Toll finde ich aber auch Klassiker wie „Stolz und Vorurteil“ oder „Überredung“ von Jane Austen. „Harry Potter“ geht einfach immer. Und die BND-Krimis von Jacques Berndorf sind auch genial. Ach ja, einfach schwer, sich festzulegen.

  1. Seit wann schreibst du?

Seit ich denken kann. Das ging schon in der Grundschule mit Tagebüchern und Abenteuergeschichten los. Richtig professionell schreibe ich seit etwa 3 Jahren. Mein erster Roman „Zwei fürs Leben“ ist 2015 erschienen.

  1. Gibt es jemanden, der dich beim Schreiben besonders inspiriert hat?

Ich lasse mich gerne von der Welt um mich herum inspirieren. Vom Alltag. Der erzählt oftmals die spannendsten Geschichten. Man muss nur die Augen aufmachen.

  1. Wann hast du entschieden, dein Hobby zum Beruf zu machen?

Ich wollte beruflich schon immer schreiben und habe mich daher auch entschieden, Germanistik zu studieren und Journalistin zu werden. Inzwischen arbeite ich in einer Art Pressestelle. Bücher schreibe ich bisher nur nebenbei.

  1. Hast du schon ein neues Buch in Planung?

Ich schreibe gerade an meinem dritten Buch, aber viel kann ich dazu noch nicht sagen. Nur dass es diesmal nicht nur in Deutschland spielen wird.

  1. Gibt es einen Ort, an dem du am liebsten schreibst?

Ich schreibe am liebsten auf meinem Sofa – eingewickelt in eine Kuscheldecke, neben mir eine Tasse Tee.

  1. Ein zentraler Gedanke in „Liebe, Zimt und Zucker“ ist der Unterschied von Groß- zu Kleinstadt. Wenn du dich entscheiden müsstest: Wo würdest du lieber leben?

Da ich aus einer Kleinstadt komme, aber auch mal eine Zeit in Hamburg gewohnt habe, kenne ich beides ganz gut und denke, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Ich für mich selbst habe mit Würzburg – wo ich jetzt wohne – eine ganz gute Zwischenlösung gefunden. Nicht zu groß, nicht zu klein.

Ein weiteres spannendes Interview mit Julia Hanel findet ihr auf Annasbücherstapel. Vorbeischauen lohnt sich 😉

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Julia Hanel zur Verfügung gestellt.

KOSTENLOSE WEIHNACHTSKARTEN

Nicht mehr lang bis Weihnachten. Und es ist noch so viel zu tun – Plätzchen backen, Geschenke besorgen, Weihnachtskarten schreiben, … Die Liste scheint kein Ende zu nehmen. Umso besser, wenn man sich zumindest die Zeit, Weihnachtskarten auszusuchen, sparen kann.

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Mit den 4 Motiven ist für jeden Geschmack die passende Karte dabei. Einfach dickes Papier (idealerweise mehr als 200 g/m² – je dicker desto besser) in den Drucker einlegen und beidseitig bedrucken. Passt dabei auf, dass euer Drucker mit dem dicken Papier auch umgehen kann. Als Einstellung für den beidseitigen Druck wählt ihr „zentriert“ und „an langer Kante spiegeln“.
Anschließend durch die Schnittkanten einfach ausschneiden. Lineal an zwei gegenüberliegenden Strichen anlegen und mit einem Cuttermesser auf einer schnittfesten Unterlage die beiden Striche verbinden.

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Dann nur noch eure Weihnachtsgrüße und die Adresse auf das Papier, eine Briefmarke aufkleben – und ab geht die Post.

Also gleich mal kostenlos downloaden!
Und wenn ihr die Motive kleiner und ohne Rückseite druckt, eignen sie sich auch perfekt als Geschenkanhänger für eure Weihnachtsgeschenke 😉

Eine schöne Vorweihnachtszeit!
Kerstin