ERFURT (Gastbeitrag)

Erfurt – meine Heimatstadt. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort lebe, verbinde ich doch so einiges mit dieser Stadt im Herzen des Landes. Mit knapp 200.000 Einwohnern ist Erfurt die größte Stadt in Thüringen und auch dessen Landeshauptstadt.

Aber genug mit reinen Fakten und Zahlen. Ich möchte euch heute Erfurt als die Stadt vorstellen, in der ich meine gesamte Schulzeit verbracht habe, in der ich meinen ersten Kuss bekommen habe und das erste Mal mit Freunden abends weg gegangen bin.

Der Alte Angerbrunnen wurde 1890 fertiggestellt. Er stellt die beiden Grundlagen der modernen Metropole Erfurt im 19. Jahrhundert dar, den Gartenbau und die Industrie.
An diesem nachts hell erleuchteten Brunnen hatte ich mein erstes wirkliches Date. Ich stand dort ganz aufgeregt und wartete auf meine Verabredung. Das ist jetzt zwei Jahre her – heute wohnen wir zusammen.

Die Thüringer Staatskanzlei hat ihren Sitz in der Erfurter Altstadt. Neben den Aufgaben der Staatskanzlei nimmt die Behörde die Aufgaben des Ministeriums für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten wahr. Auch wenn die Staatskanzlei erst 1990 als solche eingerichtet wurde, besteht das Gebäude selbst seit 1719.

Mit vierzehn Jahren erlebte ich im Hof des Gebäudekomplexes meine erste große Familienfeier anlässlich meiner Jugendweihe. Da ein Teil meiner Familie aus Frankreich stammt, war dieser Tag ein einziges mit Händen und Füßen kommunizieren zwischen den beiden Familien. Für mich war es trotzdem unvergesslich.

Der Erfurter Dom ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Zusammen mit der Severikirche steht das beeindruckende Bauwerk seit dem 8. Jahrhundert auf dem Domplatz. Die größte Glocke des Domes, die Gloriosa, ist die größte freischwingende Glocke der Welt. Sie wiegt 11.450 Kilogramm. Vierzehn Kinder könnten sich darunter verstecken. Um die Glocke zu schonen, wird sie heute nur noch zu besonderen Ereignissen und kirchlichen Feiertagen geläutet.
Über 70 Treppen kann man den Dom erreichen und von innen besichtigen. Jährlich finden auf diesen Treppen die Domstufen Festspiele in Form eines Open Air Festivals statt. Drei Wochen lang können die rund 30.000 Besucher der Musik lauschen. Sicher könnt ihr euch vorstellen wie beeindruckend es ist, Arien von Mozart unter freiem Himmel mit dieser wunderschönen Kulisse zu erleben. Der Domplatz selbst dient heute (wie früher) als Marktplatz und zu bestimmten Zeiten im Jahr als Rummel. In der Adventszeit verwandelt sich der Platz zu einem der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands und zählt Besucher aus allen Orten des Landes.
Es ist wirklich schwer einen besonderen Moment am Dom zu finden. Eines Abends kam ich von einer Feier nach Hause. Es schneite und die ganze Stadt war zwar hell erleuchtet aber menschenleer. Auch wenn ich eigentlich in eine ganz andere Richtung hätte gehen sollen, fand ich mich plötzlich nachts um 1 vor dem riesigen, beleuchteten Dom wieder. Im Scheinwerferlicht tanzten die Schneeflocken und alles war so ruhig. Das war irgendwie ein ganz besonderer Moment.

Den besten Blick über die Stadt hat man, wenn man den Petersberg und die dazugehörige Zitadelle besucht. Sowohl tagsüber als auch nachts gibt es hier einiges zu sehen. Ich persönlich konnte mich nie entscheiden, welches Erfurt ich am liebste habe. Nachts, mit den beleuchteten Straßen und Sehenswürdigkeiten oder Tagsüber mit den Menschen, die im Sommer mit einem Eis in der Hand durch die malerischen Gassen schlendern. Eines steht jedoch fest. Den Petersberg verbinde ich mit etlichen Freitagabenden mit billig Wein und den engsten Freunden, einer tragbaren Musikanalage und Sonnenaufgängen nach einer langen Nacht.

Mit 120 Metern ist die Krämerbrücke die längste vollständig mit Häusern bebaute Brücke nördlich der Alpen. Im unteren Teil der Gebäude findet man viele Galerien, Werkstätten und Cafés, sowie einige eher alternative Boutiquen. In den oberen Stockwerken befinden sich viele Wohnungen. Man muss jedoch wissen, auf was man sich einlässt, wenn man hier leben möchte. Man sollte tolerant sein, denn im Sommer bummeln bis zu 5.000 Touristen täglich über die Brücke.
Ich persönlich verbinde mit der Krämerbrücke das jährliche Krämerbrückenfest. Die Straßen sind dann voller Leben. Künstler, die ihre Gemälde und Keramik verkaufen wollen, warten geduldig auf Käufer. Als Kinde durfte ich mir jedes Jahr einen Edelstein aussuchen. (Die Sammlung habe ich noch heute.)
Diese Zeit im Sommer ist wirklich ganz besonders, da die Stadt wirklich richtig aufblüht und lebt.

Abschließend kann ich sagen, dass Erfurt eine wunderschöne Stadt ist. Ein Besuch lohnt sich vor allem im Sommer, zur Zeit des Krämerbrückenfestes, der Fête de la musique, wenn Musiker überall in den Straßen musizieren, und während der Adventszeit zum Glühwein trinken und Schokoladenerdbeeren essen auf dem Weihnachtsmarkt. Auch wenn Erfurt nicht die größte Stadt ist und man sich als 15 Jährige vielleicht manchmal mehr Großstadtfeeling gewünscht hat, ist es rückblickend toll, dass ich dort meine Jugend verbringen durfte.
Am schönsten finde ich die Altstadt, die in sich geschlossen ist und das mittelalterliche Flair trotz Modernisierung irgendwie bewahrt hat – auf eine schöne, nostalgische Art und Weise. Die Gera fließt durch die gesamte Altstadt und gibt der Stadt einen ganz besonderen Charme. Nicht umsonst wird ein Viertel wird von den Bewohnern klein Venedig genannt.

Carmen bloggt auf carmenschubert.com hauptsächlich über Reisen und Fashion. Dabei präsentiert sie schicke Outfits, die sie geschmackvoll und mit viel Liebe zusammenstelle- da bekommt man gleich Lust, selbst shoppen zu gehen.
Wenn ihr das genau so seht, klickt doch mal auf ihrem Blog vorbei!

NATURLEHRPFAD OBEREICHSTÄTT

Nachdem es das Wetter nun längere Zeit nicht so gut mit uns gemeint hat, war es am Wochenende endlich wieder sonnig. Wir haben die Zeit sinnvoll genutzt und waren draußen unterwegs, genauer gesagt auf dem Naturlehrpfad Obereichstätt.

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Der Rundweg beginnt am Kinderdorf im Eichstätter Stadtteil Marienstein und hat eine Länge von etwas mehr als 8 Kilometern. Er ist daher auch gut für Familien geeignet und lässt sich an einem halben Tag problemlos bewältigen. Außerdem gibt es in Obereichstätt und Schernfeld Einkehrmöglichkeiten. Weiterlesen

UNTERWEGS IN OBERÖSTERREICH (Gastbeitrag)

Wenn man außerhalb Österreichs erzählt, man ist von Oberösterreich, blickt man meist in fragende Gesichter. Und das, obwohl Oberösterreich landschaftlich so viel zu bieten hat. So viel, dass ich euch nur meine Lieblingsplätze präsentieren kann und die befinden sich (fast) alle in der Berggegend im Salzkammergut. Unsere Berge sind zwar nicht so hoch wie in Tirol, aber dennoch eindrucksvoll und unsere Seen zwar nicht so groß wie der Bodensee, aber mindestens genauso einzigartig.
Um euch Oberösterreich ein bisschen näher zu bringen, hier meine 6 Lieblings-Ausflugsziele:

1. Dachsteingebirge
Egal von wo aus man den Dachstein, den höchsten Berg Oberösterreichs, betrachtet, es ist immer spektakulär. Eine Fahrt auf den Dachstein oder den Krippenstein lohnt sich aber doppelt – denn der Ausblick ist einfach traumhaft. Es gibt eine Gondel auf den Krippenstein, wo man auch die Mammuthöhle und eine Eishöhle betrachten kann. Am Krippenstein gibt es für Touristen viele Aktivitäten und für Kinder einen kleinen Spielplatz. Am Dachstein selbst kann man von der Ramsau mit der Gondel hinauffahren. Oben findet man eine Hängebrücke, den Gletscher und Eisskulpturen.

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2. Gosausee
Mein absoluter Lieblingsplatz in Oberösterreich ist der Gosausee. Der Gosausee liegt inmitten der Berge und die Spiegelung vom Dachstein im Wasser fasziniert mich immer wieder. Der See ist übrigens im Sommer und im Winter schön – im Winter friert er aber meist zu und hat weniger Wasser.

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3. Hallstatt
Hallstatt ist wohl der berühmteste Ort in Oberösterreich, spätestens seitdem bekannt wurde, dass die Chinesen den Ort detailgetreu nachgebaut haben. Inmitten der Berge auf einem Hügel gebaut hat der Ort seinen speziellen Reiz. Leider wissen das auch viele Touristen und deswegen ist Hallstatt ziemlich überlaufen, vor allem mit Touristen aus dem asiatischem Raum. Dennoch ist der Ort sehr sehenswert. Für Kinder ist das Salzbergwerk ein Highlight.

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4. Traunsee & Gmunden
Gmunden am Traunsee mag ich wirklich sehr gerne. Erstens weil ich viele Erinnerungen meiner Kindheit damit verbinde und zweitens weil der See als Ausflugsziel einfach einlädt. Eis essen, Treetboot fahren, Schloss Orth besuchen oder einfach nur die Aussicht auf den See und den Traunstein genießen, hier gibt es vieles zu tun.

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5. Traunfall
Ein besonderer Naturjuwel ist für mich der Traunfall, ein kleiner Wasserfall nahe Gmunden, der eine ganz eigene Stimmung hat.

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6. Schiederweiher in Hinterstoder

Ein weiteres wunderbares Stück Natur findet sich in Hinterstoder. Der Schiederweiher lädt zu einer Wanderung ein. Ich war bisher nur einmal im Winter dort, wo sich der Schiederweiher als wahres „Winterwonderland“ präsentiert hat, habe aber geplant, diesen Sommer dort wandern zu gehen.

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Linz
Unsere Hauptstadt ist übrigens Linz und auch diese ist sehenswert. Am Pöstlingberg die Aussicht genießen, an der Donau entlang spazieren oder in der Altstadt einen Kaffee trinken – vor allem in den letzten Jahren hat sich vieles in Linz zu richtigen Hotspots entwickelt.

Sabrina von www.smilesfromabroad.at eröffnet unsere Reise quer durch Deutschland 🙂 Hier stellen Blogger ihre Heimat vor und zeigen, wie nah die schönen Orte doch oft sein können.
Wenn du an der Aktion noch teilnehmen möchtest, melde dich einfach per Mail unter k.siebentritt@web.de

Sabrina schreibt auf ihrem Blog über tolle Reiseziele rund um die Welt und gibt tolle Tipps, damit euer Urlaub genau so atemberaubend wird wie ihrer. Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei – tolle Hilfestellungen und wunderschöne Fotos warten auf euch! 😉

TIRAMISU-JOHANNISBEER-HERZEN

Der Muttertag steht vor der Tür – da bietet sich doch der Klassiker aller Geschenke an: Blumenstrauß und süßes Gebäck. Überrascht eure Mama doch mit Tiramisu-Johannisbeer-Herzen!
Die schmecken nicht nur superlecker, sondern sind auch bei warmen Temperaturen frisch.

Zutaten für 1 Blech (je nach Herzform-Größe zwischen 15-30 Stück):

Bisquitteig:
3 Eier, 150 g Zucker, 40 g Speisestärke, 60 g Mehl, Backpulver
Mascarpone-Creme:
1 Päckchen Gelantine (oder 6 Blatt), 750 g Quark, 500 g Mascarpone, etwas Zitronensaft, 150 g Zucker, 600 g Sahne, etwas Cranberry-Likör
Marmeladen-Topping:
1/2 Päckchen Gelantine (oder 2 Blatt), rote Johannisbeermarmelade (oder jede andere rote Marmelade), etwas Cranberry-Likör

Zubereitung

1. Bisquitteig:
Verwendet ein Blech, das etwas höher ist und fettet es gut ein. Ihr könnt es mit Mehl oder Paniermehl bestäuben, damit sich der Teig nachher leichter lösen lässt.
Die Eier trennen. Eischnee schlagen und das Eigelb mit 150 g Zucker gut verrühren. Dann Eischnee dazu geben. Speisestärke, Mehl und eine kleine Prise (max. ¼ Teelöffel) Backpulver mit dem Schneebesen dazugeben. Dabei nicht zu schnell rühren, da der Teig sonst zerfällt.
Bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Das ist wichtig, weil die Creme sonst zerfällt.

2. Mascarpone-Creme:
Quark, Mascarpone, Zitronensaft und Zucker verrühren. Mit etwas Likör – ich habe dafür Cranberry-Likör verwendet – abschmecken.
Die Sahne schlagen.
Dann ein Päckchen Gelantine einweichen und quellen lassen. Die Gelantine erhitzen, bis sie leicht kocht. Anschließend kann die Creme nach und nach in die Gelantine gegeben werden. Zum Schluss auch die Sahne dazu geben. Aber Vorsichtig: Das muss zügig gehen, da die Gelantine sonst unschöne Klumpen hinterlässt.
Die Creme auf dem Teig verstreichen und ziehen lassen, damit sie hart wird und sich später nicht mit der Marmelade verbindet. Am besten stellt ihr die Herzen bis dahin kühl.

3. Marmeladen-Topping:
Zu guter letzt fehlt noch die Johannisbeermarmelade.
Löst hierfür ein halbes Päckchen (oder 2 Blatt) Gelantine auf und rührt die rote Marmelade hinein. Auch hier könnt ihr noch mal einen Esslöffel Likör hinzu geben.
Anschließend den Kuchen gut trocknen lassen.

4. Zu guter Letzt
Damit aus dem einfachen Blechkuchen süße Tiramisu-Johannisbeer-Herzen werden, müsst ihr die Form mit einem Ausstecher herauslösen. Ich habe dafür ganz normale Plätzchenformen verwendet. Achtet darauf, dass die Ausstecher möglichst hoch sind, um den gesamten Kuchen durchstechen zu können.
Kleiner Tipp: Ich habe den Kuchenboden zuerst etwas gelockert, um später die ausgestochenen Herzen besser herauslösen zu können. Lasst die Herzen in der Form, bis ihr sie auf einem Teller oder einer Kuchenplatte herauslösen könnt.

Danach unbedingt kühl stellen! Durch die rohen Eier sind die Herzen wie Tiramisu sehr schnell verderblich.
Passt prima zum Kaffee oder als leckeres Dessert!

PS: Auch eine tolle Idee, wenn ihr eure/n Liebste/n überraschen oder eurer besten Freundin einfach mal Danke sagen wollt 😉

EINMAL QUER DURCH DEUTSCHLAND – teilnehmerliste

Bestimmt habt ihr schon von meiner Aktion „Einmal quer durch Deutschland“ gehört. Blogger von überall stellen dort sich und ihre Heimat vor. Damit geht es diesen Sommer für euch nach Oberösterreich, Lübeck, Erfurt, Frankfurt an der Oder, und und und.

Schon gespannt? Genau deshalb habe ich hier eine Teilnehmerliste veröffentlicht. Lisa-Marie von Chaosmariechen hatte die tolle Idee, dass sich die Teilnehmer so untereinander auch besser vernetzen können. Außerdem könnt ihr euch einen besseren Überblick darüber verschaffen, worauf ihr euch freuen könnt.
Und wenn ihr Lust bekommt, auch mitzumachen – dafür müsst ihr übrigens keinen eigenen Blog haben – dann nichts wie her mit euren Beiträgen! 🙂
Je mehr Leute mitmachen, desto vielfältiger wird die Reise. Interesse? Dann meldet euch doch gern per Mail: k.siebentritt@web.de

Frühjahrsblüher Altmühltal

Sabrina von smilesfromabroad.at entführt uns zum Beginn der Aktion am 15.05. ins schöne Oberösterreich.
Mit Carmen von carmenschubert.com lernen wir am 22.05. Erfurt kennen.
Dann geht es weiter nach Lübeck. Alexandra von lexasleben.de stellt uns die schöne Ostsee am 29.05. vor.
Ward ihr schon mal in Heidelberg? Wenn nicht ist der Beitrag von Michelle (michelleimwunderland.com) am 05.06. das Richtige für euch.
Am 12.06. stellt uns Lisa-Marie (Chaosmariechen) ihre Heimatregion vor: Frankfurt an der Oder, Eisenhüttenstadt und Beeskow erwarten euch alle diesen Sommer. Besonders auf den Beitrag über Frankfurt bin ich schon sehr gespannt, da ich dort letztes Jahr im Winter war und mich sehra uf ihren Bericht als Einheimische freue. Die anderen Beiträge von ihr erscheinen am 03.07. und 17.07.
Kennt ihr schon Höxter und den Gödelsheimer See? Wenn es euch da wie mir geht, könnt ihr auf den Beitrag von Aileen (behappy-blog.de) am 19.06. gespannt sein.
Am 26.06. geht es dann ins schöne Hamburg. Melanie von traumchen.de stellt uns dann ihre Heimat vor.
Und zum 10.07. besuchen wir mit Melissa ihre Heimat Bremen.
Anschließend geht es am 24.07. mit Tanja von Kornblumenblauschreibt nach Münster.
Am 31.07. geht es dann ab auf die Insel: Melli stellt uns Juist vor.

Wenn ihr das Gefühlt habt, dass eure Heimatregion auf der Liste nicht fehlen darf, meldet euch doch gern – es werden immer noch Teilnehmer gesucht 🙂

MEINE LIEBLINGSBLOGS

Vor einigen Tagen bin ich über Facebook auf eine ganz tolle Aktion von Noche de Verano, einem super interessanten und schönen Lifestyleblog, gestoßen. Christin hat Blogger dazu aufgerufen, sich und damit auch ihren Blog vorzustellen und sich so gegenseitig zu vernetzen. Alle teilnehmenden Blogs findet ihr in ihrer Übersicht – dort sind die Beiträge der Blogger verlinkt, die ebenfalls an der Aktion teilnehmen. Soviel schon mal vorweg: Vorbeischauen lohnt sich.

Aber worum geht es bei der Aktion eigentlich?
Zu Beginn jeden Monats stellt Christin mehrere Fragen, die die teilnehmenden Blogger auf ihrem Blog beantworten. Christin nimmt alle Teilnehmer auf ihrer Inspirations-Kategorie auf und verlinkt damit auf deren Blog. Am Ende des Monats wird dann aus allen Teilnehmern der Lieblingsblog gekürt 🙂
Weitere Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Macht doch auch mit!

1. Wie kamst du auf die Idee mit deinem Blog?
Der Blog entstand eigentlich nicht wirklich freiwillig – im Rahmen einer Studienarbeit hatten wir die Aufgabe, einen eigenen Blog zu erstellen: Thema egal.
Also überlegte ich mir, womit ich mich gern befassen möchte. Auf einen klassischen Koch- oder Modeblog hatte ich wenig Lust. Nachdem ich mit meinem Freund oft Ausflüge in der Region unternehme, hat sich das Altmühltal einfach super angeboten.

2. Über was bloggst du heute am liebsten?
Mein Hauptthemenbereich ist nach wie vor das Altmühltal und alles was dazu gehört. Neben tollen Orten und Veranstaltungen sind das eben auch Personen, Bücher oder Dinge, die das Leben Zuhause schöner machen. So entstand vor einem halben Jahr auch die Kategorie „Lifestyle & Home“.
Außerdem schreibe ich immer öfter auch von Urlauben – die sind bei mir meistens ohnehin in Deutschland, also passen nach wie vor zu meinem Motto „Das Gute so nah“.

3. Was waren anfangs, bei der Erstellung deines Blogs, die größten Hürden?
Eines der größten Probleme war die Erstellung der Themen. Alle Orte, über die ich schreibe, habe ich selbst besucht. Das bedeutet, dass ich genau weiß, wie ein Wanderweg verläuft und dass ich auch Fotos von den Orten habe.
Das kann aber auch zum Problem werden – solche Beiträge sind sehr zeitaufwändig. Deshalb passiert es bei mir schon ab und an, dass ich für „neue Altmühltaltipps“ länger brauchen kann. Die Kategorie „Lifestyle & Home“ ist da eine tolle Möglichkeit, auch öfter mal über andere Themen zu bloggen.

4. Was gefällt dir am meisten beim Bloggen?
Bei mir ist das Bloggen oft mit Erlebnissen verbunden – man macht sich einen schönen Tag und sieht sich schöne Orte an. Genau das ist es, was mir am meisten Spaß macht. So verbringt man Zeit sinnvoll – und muss dafür oft gar nicht weit weg.

5. Was hat sich in deinem Leben verändert, seitdem du bloggst?
Eigentlich nicht viel. Die Ausflüge gab es schon vor dem Blog. Der einzige Unterschied ist, dass ich jetzt zu sämtlichen Touren meine Kamera mit einstecken habe. Denn die macht einfach viel bessere Bilder als das Handy.

6. Stößt dein Blog auf viel Lob bei Freunden und Familie?
Je nach Beitrag – hauptsächlich Dinge, die Freunde und Bekannte nicht kennen sind öfter mal Gesprächsstoff. Das finde ich aber eigentlich gut – damit sieht man, dass der Beitrag auch wirklich das bewirkt, was er bewirken soll. Eben zeigen, dass das Gute so nah ist 🙂

7. Was waren deine ersten kleinen Erfolge mit deinem Blog?
Mein erster wirklich großer Erfolg waren über 300 Besucher an einem Tag – das war, als ich den Blog ungefähr 4 Monate hatte. Ich habe damals einen Beitrag über ein regionales Fest geschrieben und fleißig auf Facebook geteilt.
Ich war total aus dem Häuschen, dass der Beitrag so durch die Decke schoss und auch auf Facebook fast 50 Likes absahnte 🙂

8. Was sind deine Ziele mit deinem Blog?
Mein Motto: „Das Gute so nah“. Ich möchte Leuten zeigen, dass die schönen Dinge oft direkt vor der Haustüre sind. Darum steht Regionales bei mir sehr im Vordergrund.
Oft gibt es superschöne Orte in der Region, wie beispielsweise den Blautopf. Der ist ein echtes Naturspektakel – aber die wenigsten wissen überhaupt, dass es ihn gibt und dass er nur wenige Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ist. Man muss also oft gar nicht weit weg, um Einzigartiges zu erleben! 🙂

Schaut doch mal bei den Beiträgen der anderen teilnehmenden Blogs vorbei 🙂 Reinlesen lohnt sich!
Ansonsten freue ich mich jederzeit über eure Kommentare und Shares! 🙂

WEIDENKIRCHE PAPPENHEIM

Unweit der Altmühl befindet sich in Pappenheim eine ganz besondere Kirche: Die erste und einzige Weidenkirche Bayerns. Das 30 Meter lange Kirchenschiff besteht aus Bündeln von Weidenruten, die die Kirche in ein saftiges Grün wickeln. Durch die besondere Konstruktion des Rankgerüsts kommt dennoch genügend Sonne durch die so entstehenden Fenster. Außerdem ist der Blick nach draußen und zum Himmel immer offen.

Weidenkirche Bayern

Dadurch soll nicht nur eine Nähe zur Natur entstehen, sondern auch die Offenheit der Kirche symbolisiert werden. Die Pflanzen stehen für Leben und Hoffnung. Durch die Veränderungen, die die Kirche im Laufe des Jahres durchlebt, soll der Aspekt der Lebendigkeit des Glaubens untermauert werden.

Weidenkirche Pappenheim

Weidenkirche Pappenheim

Altar Weidenkirche Pappenheim

Die Evangelische Jugend in Bayern errichtete die Weidenkirche 2007 unter dem Motto „Kirche: natürlich!“. Zahlreiche freiwillige Helfer bringen jedes Jahr im Herbst die Pappenheimer Weidenkirche auf Vordermann. Die Zweige werden beschnitten und neu gelegt, sodass sie weiterhin an der Konstruktion wachsen und die Zwischenräume erkennbar bleiben.
Die Weidenkirche befindet sich direkt am Altmühltal-Radweg, ist also klasse mit einem Ausflug kombinierbar.

Weide gebogen

Wusstet ihr, dass die erste Weidenkirche Deutschlands 2003 in Rostock gebaut wurde? Sie ist unter dem Namen Weidendom bekannt.

Ward ihr schon mal an einer Weidenkirche? Wie hat es euch gefallen? Wie findet ihr die Idee dahinter?
Ich freue mich über eure Meinungen.

Viel Spaß beim Entdecken,
Kerstin